ALMA verbindet Forscher aus aller Welt, um die Geheimnisse des Universums zu lüften

Zusammen mit dem Atacama Large Millimeter Array (ALMA) übermitteln wir den Wissenschaftlern riesige Datenmengen, die das Observatorium von einem der entlegensten Orte der Erde aus generiert. Wir helfen ALMA beim Aufbau eines zuverlässigen digitalen Netzes, um der Wissenschaft einen Zugang zu Informationen in Echtzeit zu ermöglichen. Sie können analysieren, wie sich Galaxien bilden, und so tiefer in die Geheimnisse des Universums eintauchen.  

Warum ALMA seinen entfernten Standort mit der Welt verbinden muss

Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) leitet riesige Datenmengen, die in einem Observatorium an einem der entlegensten Orte der Erde erzeugt werden, an Wissenschaftler weiter, die die Geheimnisse des Universums erforschen.

ALMA ist eines der leistungsstärksten, wissenschaftlichen Instrumente der Welt. Damit das Observatorium diese Art der Radiowellen empfangen kann, braucht es die trockene Luft der Atacama-Wüste in Chile.

5.000 m über dem Meeresspiegel gelegen, macht es die dünne Luft den Menschen aber schwer, durchgehend auf der Array Operations Site zu arbeiten. Daher wurde eine Operations Support Facility eingerichtet, die 2.000 m niedriger, aber 30 km von der Hauptanlage entfernt liegt.

Zwischen den beiden Einrichtungen besteht eine Hochgeschwindigkeits-Glasfaserverbindung, während die Operations Support Facility direkt mit dem ALMA-Zentralbüro in Santiago verbunden ist. Das gesamte Netzwerk liefert riesige Mengen an Daten, die von der Sternwarte erzeugt und an Wissenschaftler in aller Welt zur Analyse gesendet werden. Für das kleine technische Team stellt dieses anspruchsvolle Umfeld eine Vielzahl von besonderen Herausforderungen dar.

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Welche Services?

Technical Services,  Managed Network Services, Cybersecurity, Intelligent Infrastructure

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Welche Technologien?

Cisco (Switching)

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Welcher Partner?

Cisco

„Wir unternehmen große Anstrengungen, um das Geheimnis des Universums zu lüften, und Sie wissen nie, was Sie finden werden.“
Cristóbal Achermann , IT-Projektleiter, ALMA

Wie ein Netzwerk die Grundlage für wissenschaftliche Entdeckungen bildet

Wir haben ein verwaltetes Netzwerk für ALMA eingerichtet, das rund um die Uhr eine Verbindung zwischen dem Observatorium und der weltweiten wissenschaftlichen Gemeinschaft herstellt.

Mit einem kleinen IT-Team ist ALMA nicht in der Lage, ein so umfangreiches Netzwerk zu verwalten. Also haben wir ein Virtualisierungskonzept mit Cisco-Switches implementiert, das virtuelle Routing- und LAN-Funktionen beinhaltet. Dies bietet ALMA einen vollständig verwalteten Service.

Neben der Einsatzzentrale spielt das Netzwerk eine entscheidende Rolle für die Arbeit im Support Center in Santiago.

Was ein hochverfügbares Hochgeschwindigkeitsnetzwerk für ALMA bedeutet

Die für ALMA verwaltete Infrastruktur stellt sicher, dass Daten rund um die Uhr verfügbar sind. Mit der steigenden Nachfrage nach Zugriff wächst auch die Partnerschaft zwischen ALMA und NTT.

ALMA ist der Maßstab für die nächste Welle von Networking und Big Data. Die im Rahmen dieses Projekts durchgeführten Arbeiten ermöglichen den Wissenschaftlern einen zuverlässigen Zugang zu dieser knappen Ressource.

Das Operations Center betreibt ein vollständig virtualisiertes Netzwerk, das die verschiedenen Standorte miteinander verbindet. Es versorgt das Rechenzentrum, das aus 102 Blade-Servern von Cisco UCS in 12 Chassis besteht, die alle von NTT verwaltet werden.

Die Partnerschaft hat sich in den letzten sieben Jahren weiter gefestigt. Das ALMA-Team verlässt sich darauf, dass wir bei der Planung zukünftiger Upgrades und dem kontinuierlich gesteigerten Speicherbedarf helfen.

„Unser Ziel ist es, der wissenschaftlichen Gemeinschaft die bestmöglichen Daten zur Verfügung zu stellen, und NTT hat uns geholfen, unser Ziel zu erreichen.“ 
Cristóbal Achermann , IT-Projektleiter, ALMA
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