Auf weiteres Wachstum ausgelegt: All for One optimiert Rechenzentrumsarchitektur

Als führendes SAP-Beratungs- und Integrationsunternehmen in Deutschland musste die All for One Group ihre Rechenzentrumsfläche erweitern, um dem aktuellen und zukünftigen Wachstum gerecht zu werden. In Zusammenarbeit mit unserer Global Data Centers Division verlegten sie ihre Infrastruktur, darunter fast 3.000 virtuelle Kundensysteme, 30 VMware-Cluster und Speichercontroller mit mehr als 2,2 Petabyte Daten in nur 98 Tagen ohne Ausfallzeiten in unserem Tier 3-Rechenzentrum Frankfurt 1.

Warum All for One einen neuen Rechenzentrumsstandort braucht

Das Wachstum der All for One Group ist beeindruckend. Laut der Lünendonk-Liste zählt das Unternehmen zu den 25 größten IT- und Systemberatungsunternehmen in Deutschland.

Selbst mit mehr als 1.800 Mitarbeitern hat es seinen mittelständischen Charakter nie verloren. All for One hat ursprünglich als SAP-Beratungsunternehmen begonnen und bietet heute ein breites Leistungsspektrum, das ein Ziel verfolgt: die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden zu stärken.

Eine zuverlässige und schnelle IT-Infrastruktur leistet einen entscheidenden Beitrag zu diesem Ziel. Seit mehr als 10 Jahren nutzen sie unsere Colocation Services. Steigende Anforderungen machten jedoch einen Umzug in ein größeres Rechenzentrum notwendig – und boten Möglichkeiten für weitere strategische Optimierung.

Für viele mittelständische Unternehmen ist der Betrieb eigener Rechenzentren aufgrund der zunehmenden Komplexität der IT-Systemlandschaften keine tragfähige Geschäftsentscheidung mehr.

Auch die Suche nach geeigneten Experten in mittelständischen Unternehmen wird immer schwieriger. Gleichzeitig nimmt der Abstand zwischen Software Releases ab, während die Sicherheitsanforderungen steigen. Diese Entwicklung spiegelt sich im Wachstum des Geschäftsbereichs Managed Cloud Services von All for One wider, der seit Jahren ein zweistelliges Wachstum erzielt.

Darüber hinaus hat die Migration vieler Unternehmen auf SAP/HANA-Systeme die Anforderungen weiter erhöht. Als Folge davon reichte die bisherige von uns gemietete Rechenzentrumsfläche nicht mehr aus.

„Wir arbeiten mit Global Data Centers auf Augenhöhe; ihre Unterstützung und ihr Fachwissen sind auf allen Ebenen spürbar. Alle Projekte werden lösungsorientiert vorangetrieben, und auf mündliche Zusagen kann man sich immer verlassen.“
Timo Herzog , Head of Platform Services, All for One Group

Wie All for One Managed Services optimiert

All for One entschied sich für ein neues Betriebsmodell, das die von Global Data Centers angebotenen Rechenzentrumsdienstleistungen weiter nutzt, und zwar an unserem größten europäischen Colocation-Standort – unserem Rechenzentrum Frankfurt 1 (FRA1).

Timo Herzog, Head of Platform Services, nutzte den Umzug als Chance, den hochverfügbaren Metro-Cluster von All for One weiter zu optimieren. Sein Ziel: zusammen mit uns die geschützte Infrastruktur vollständig zu standardisieren und im Cage vorzuinstallieren, basierend auf einer detaillierten Prognoseplanung. All for One plante und implementierte die strukturierte Verkabelung, die Anzahl und Positionierung der Racks sowie die Stromversorgung bis ins letzte Detail in Abstimmung mit unseren Experten.

Mit einer Rechenzentrumsfläche von rund 60.000 m² und einer Leistungskapazität von 120 MW steht dem zukünftigen Wachstum von All for One am Standort FRA1 nichts im Wege. Gleichzeitig erfüllt das Rechenzentrum, das nach Tier 3-Standards gebaut wurde, alle Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit. Weitere wichtige Kriterien für All for One waren, dass es direkt mit dem größten globalen Internetknoten DE-CIX verbunden ist und eine umfassende Konnektivität zu führenden Public Cloud-Anbietern besitzt. FRA1 ist daher perfekt geeignet, um Teil des Clusters mit hoher Verfügbarkeit von All for One zu werden. In Kombination mit der ausgefeilten Rechenzentrumsarchitektur und den weitgehend automatisierten Prozessen für die Workload-Distribution wurde der physische Umzug sehr schnell realisiert.

Was der neue Ansatz bringt

Die zukünftigen Erweiterungen im Rechenzentrum von All for One in FRA1 können schnell umgesetzt werden, da alle Kommunikations- und Stromkabel sowie die Racks bereits installiert sind. Die Hardware wird vormontiert geliefert, in den zugewiesenen Racks installiert und mit dem Backend verbunden. Die Breitbandverbindung zu den Carrier-Meet-Me-Räumen, die mit den verschiedenen Internetanbietern verbunden sind, ist ebenfalls verfügbar, sodass nur noch Cross Connects aktiviert werden müssen. Wir haben die Grundarchitektur vor Ort schnell umgesetzt: Cage-Wände und Türen wurden bewegt, Racks installiert, Verkabelung installiert und getestet. Nach einer erfolgreichen Übergabe konnte All for One in nur 98 Tagen ohne Ausfallzeiten in das vollständige Rechenzentrum umziehen.

Mehrere hundert Blade-Server, fast 3.000 virtuelle Kundensysteme, 30 VMware-Cluster und Storage-Controller mit mehr als 2,2 Petabyte Daten wurden im neuen Rechenzentrum schrittweise in Betrieb genommen. Für Herzog spricht dies für die starke Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen: „Wir arbeiten mit Global Data Centers auf Augenhöhe; ihre Unterstützung und ihr Fachwissen sind auf allen Ebenen spürbar. Alle Projekte werden lösungsorientiert vorangetrieben, und auf mündliche Zusagen kann man sich immer verlassen.“ Heute werden neue Systeme von All for One oder beauftragten Service-Anbietern in der Regel in einem Büro vor Ort vorkonfiguriert und dann im Rechenzentrum in Betrieb genommen. Dem weiteren Wachstum von All for One steht nichts im Wege.

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